Schönstatt Würzburg

Herzliche Einladung zur stillen Anbetung im Schönstattheiligtum, jeden Dienstag von 14-17 Uhr und Donnerstag von 9-12 Uhr.

Im Heiligtum liegt eine Liste aus in die Sie sich eintragen können: für jede Stunde wenigstens eine Person, nicht mehr als vier Personen.

In dieser krisenreichen Zeit möchten wir ein Hoffnungszeichen setzen. Wir bringen uns und alle Anliegen vor den Herrn in der Stille der Anbetung. Mit dem Glauben der Gottesmutter und dem Vertrauen Pater Kentenichs legen wir alles Jesus Christus in die Hände, gehen mit IHM zum Vater allen Erbarmens. So kann die Krisenzeit für viele zur Hoffnungszeit werden.

 

Ich bau auf deine Macht und deine Güte, 

vertrau auf sie mit kindlichem Gemüte,

ich glaub, vertrau in allen Lagen blind auf dich, 

du Wunderbare und dein Kind.

Josef Kentenich in Dachau

Tag für eine gelingende Kommunikation auf der Marienhöhe

„Reden ist Silber – Verstehen ist Gold“, so stand es auf dem Flyer für einen Kommunikationstag der besonderen Art, der im Oktober auf der Marienhöhe stattfinden sollte. Schon am Morgen versammeln sich Corona-bedingt eine überschaubare Zahl von Interessierten aller Altersklassen um sich einen Tag Zeit zu nehmen und etwas darüber zu erfahren, wie Kommunikation in der Familie gelingen kann. 

Der Einstieg ist schon einmal sehr lautmalerisch und lebendig. Denn Pfarrer Gerhard Pfenning beleuchtet das gewiss schwierige Sonntagsevangelium mit Anleihen bekannter Kommunikationstheoretiker wie Schulz von Thun und Paul Watzlawik. Doch neben dem Reden soll ja auch das Verstehen nicht zu kurz kommen. Und so dürfen die anwesenden Kinder an einzelnen Punkten des Gottesdienstes den tieferen Sinn mancher Handlungen am Altar kennenlernen und dessen tiefere Bedeutung mit einem Edelstein markieren. 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen hat dann aber die „Wortmacherei“ das Sagen. Dahinter verbergen sich Kathrin Karban-Völkl und Thomas Völkl, beides Wort-Experten als Religionspädagogin und Texterin und als Rhetoriker und Kommunikationstrainer. Diese wollen im Folgenden aber keinen wortgewaltigen theoretischen Vortrag halten, sondern miteinander ins Gespräch kommen. „Was ist für dich eine gelingende Kommunikation?“ so lautet die Einstiegsfrage. Und beim Austausch wird schnell deutlich, dass da eine sehr offene lebendige Gruppe auf der Marienhöhe zusammengekommen ist und keineswegs um Worte verlegen.

Ein plastisches Beispiel aus dem Leben der Referenten an Hand eines Kachelofenbaus folgt, bei dem gut nachzuvollziehen ist, wie Kommunikation zunächst erschwert wird und dann doch zur Lösung eines Problems beitragen kann. Dann gibt es zahlreiche Impulse rund um gelingende Kommunikation. „Was ist riskant beim Smalltalk und wie gehe ich selbst in schwierige Gespräche?“ Das sind nur einige der Fragen, die dabei gestreift oder mittels einer Körperübung auch erfahrbar gemacht werden können. Der kurzweilige Vortrag wird von viel Schmunzeln begleitet, ehe die engagierten Zuhörer eine Kaffeepause einlegen dürfen. 

Weiter geht es mit Konflikten in der Kommunikation. Ein Blick fällt dabei auf jeweils falsche Orte, die man nicht zum Reden nutzen sollte und auf die richtige Zeiten in denen ein Gespräch Sinn macht. Auch die anwesenden Teilnehmer diskutieren da lebhaft mit eigenen Beispielen mit und müssen schließlich entscheiden ob Erzähltes einer Beobachtung oder schon einer Bewertung entstammt. „Auf die Verpackung kommt es an“, daran erinnert das Referentenpaar, das gleich zu Beginn Zucker und Salz in Gläser geschüttet hatte, deren Unterschied nur durch die Verpackung zu erkennen war. 

Auch das Evangelium und die Predigtgedanken vom Vormittag werden noch einmal aufgegriffen und zum Thema Kommunikation auch darauf verwiesen, wie wichtig diese auch in Bezug auf Gott – dem Dritten im Bunde - ist.  So endet ein gelungener Tag auf der Marienhöhe mit professionellen und mitreisenden Referenten und jede Menge Mut-machenden Impulsen und Worten der „Wortmacherei“. Davon wird man noch länger reden…

Text und alle Fotos: Wolfgang Fella

 

„HerzensSache – Von der Kraft des Klimas in mir“

 

Der Tag der Frau ist für viele ein fester und liebgewordener Termin im Laufe des Jahres geworden. So war die Freude groß, dass er auch in diesem besonderen Corona-Jahr stattfinden konnte. Sr. M. Caja, die Referentin, war bereit, ihren Vortrag sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag zu halten. So konnten die Teilnehmerzahlen verteilt und im Raum der notwendige Abstand eingehalten werden.

Die Referentin nahm alle Teilnehmerinnen mit in eine „Klima-Studie“ der eigenen Seele. So wie das äußere Klima von einzelnen Faktoren bestimmt wird, so gilt dies auch für das innere Klima. Was im eigenen Herzen geschieht, wird zur äußeren Tat. „HerzensSache“. Pater Kentenich bringt es auf den Punkt: Es gilt „dafür zu sorgen, dass das Herz der Frau nicht verloren geht, dass die ganze Kultur von der Frau geistig-seelisch durchdrungen wird“. Und so führte Sr. M. Caja drei Klima-Faktoren aus, die für unser Inneres als Frau von Bedeutung sind:

 

Sonne – Für ein Mehr an innerem Leuchten

Sturm – Aus starken Wurzeln leben lernen

Regen – Damit die Saat des Guten wächst

 

          In den Pausen und „Mini-Alternativangeboten“ erlebten alle Teilnehmerinnen, dass Begegnung und Austausch trotz Mundschutz möglich ist.

So dürfen wir dankbar auf einen Tag der Frau zurückschauen, der sich wohl in einem anderen „(Corona)Gewand“ zeigte, der aber sicher in den Herzen noch lange nachwirken wird.

 

…würde ich schreiben, wenn die Marienhöhe ein legendäres Fußballstadion hoch oben auf dem Betzenberg von Würzburg wäre und unsere Schönstattfamilie eine ambitionierte Drittligamannschaft (in Würzburg sind wir ja auch mit 3. Liga schon zufrieden) im vorderen Drittel der Tabelle. Ist aber nicht so – und ist auch gut so. Stattdessen schallen Gebete und Gesang herüber an diesem 18. Mai, dem Bündnistag, an dem über drei Dutzend Menschen vor das Kapellchen zusammen gekommen sind.

Für viele ist in diesem Jahr Urlaub im Land angesagt. Wenn Sie als Familie oder Einzelperson einen geruhsamen Urlaub erleben wollen, sind Sie herzlich eingeladen diesen im Schönstattzentrum in Würzburg zu verbringen. Unser Zentrum liegt inmitten der vom Weinbau geprägten Natur. Von hier aus können Sie kleine und größere Spaziergänge und Wanderungen machen. Sie erreichen auch schnell den Mainradweg, Die Stadt Würzburg mit ihrem Kulturerbe liegt vor der Haustüre und ist mit dem Auto in weniger als 10 Minuten zu erreichen.

Dieses Motto war auf den Flyern zu lesen, die auf die beiden Adventswochenenden für Familien im Dezember 2019 hinwiesen. Und wenn auch das Thema nicht gerade sehr adventlich klang, so folgten doch insgesamt 21 Familien der Einladung auf die Würzburger Marienhöhe.

Unser Bewegungsgarten auf der Marienhöhe ist „in die Jahre gekommen“ und bedarf drin-gender Renovierung und Neugestaltung. Unter dem Motto „Bewegungsgarten 2.0 – Ge-meinsam erneuern“ starteten wir – das „Bewegungsgarten-Team“ - zusammen mit der VR-Bank Würzburg eine Crowdfunding-Aktion.

Diözesanleitung in Würzburg nimmt ihre Arbeit auf – „Welches Klima nehme ich wahr – in Kirche, Gesellschaft und Schönstatt?“ – so lautete die Eröffnungsfrage nach der Begrüßung der neuen Diözesanleitung der Würzburger Schönstattfamilie auf der Marienhöhe. Diözesanleiter Achim Wenzel wies in seiner Eröffnungsrede gleich daraufhin, dass man bei der Arbeit in diesem neu geschaffenen Gremium nicht einfach dort anfangen wolle, wo der Diözesanfamilienrat aufgehört habe.

Pilgerwanderung macht Station in der Rhön – Angesichts des anstehenden Jubiläums der Grenzöffnung vor 30 Jahren sind Pilgergruppen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze unterwegs, deren Pilgerwanderung unter dem Motto „Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ steht. Aus der Rhön berichtet das Ehepaar Clement von der Familienbewegung, die bei der Organisation einer Zwischenstation mitgewirkt hat.

Präventionsschulung auf der Marienhöhe – Was ist sexueller Missbrauch bzw. sexualisierte Gewalt – und wo fängt diese an? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigten sich Verantwortliche aus der MJF und der Familienbewegung bei einer Grundschulung der Präventions-Fachstelle der Diözese Würzburg.

Sr. M. Renata Zürrlein. „Die Zukunft beginnt. Wir sind dabei. Wir mit dir.“ – Diese Grundhaltung führte engagierte Schönstätter aus der Diözese Würzburg zu ihrem zweiten Zukunftstag zusammen.Jede Zeit hat ihre Besonderheiten, ihre herausragenden Höhepunkte und ihre Herausforderungen. Bei ihrem ersten Zukunftstag im November 2018 entschied sich die Würzburger Schönstattfamilie ganz bewusst dafür, miteinander die aktuellen Herausforderungen anzunehmen und einen gemeinsamen Zukunftsweg zu beginnen. Und so baute dieser zweite Zukunftstag auf den Ergebnissen und Erkenntnissen des ersten Zukunftstages auf.

Neue Formate müssen nicht zwangsläufig gleich Menschenmassen anlocken. Zumal man sich unter TRUBELN vielleicht auch nicht so viel vorstellen kann. Aber ganz schön trubelig ging es dann wirklich zu, beim Mitmachkonzert mit Wilfried Röhrig auf der Marienhöhe. Diese zweite Veranstaltung im Rahmen der neuen Reihe „Kultur am Heiligtum“ der Würzburger Schönstattfamilie war diesmal vor allem für jüngere Besucher gedacht, die gemeinsam mit Eltern oder Tante oder Oma eingeladen waren. Und die, die an einem Samstagmittag im Juli bei warmen Temperaturen nicht ins Schwimmbad oder aufs Kiliani-Fest gegangen waren, sondern im Schatten unter den Bäumen beim Heiligtum Platz genommen hatten, die haben es sicher nicht bereut.

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