Das Thermometer stieg auf fast 40 Grad, davon ließen sich 50 Frauen jedoch nicht abhalten, sich auf den Weg zur Marienhöhe zu machen, um am Tag der Frau 2026 mit dem Thema Zukunft gestalten – Neuanfang Was in dir ist zieht Kreise teilzunehmen.
Theresia Schäflein von der Schönstatt-Frauenbewegung begrüßte die Teilnehmerinnen und besonders die Referentin Sr. M. Sophia Brüning aus Schönstatt. Diese stieg mit einer Zustandsbeschreibung unserer Zeit von P. Felix Geyer in das Thema ein:
„Es windet. Und wie! In der Welt, in der Kirche, in der Gesellschaft – und manchmal auch in uns selbst … Da ist dieser Wind der Veränderung, kulturell, technologisch, politisch, gesellschaftlich. Da ist der Wind der Verunsicherung: Wohin führt das alles …“
Wie mit diesen vielen Veränderungen umgehen? Sehr gut bringt ein chinesisches Sprichwort die Möglichkeiten auf den Punkt:
Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern
und die anderen Windmühlen.
Wie es möglich ist, den Wind der Veränderung zu nutzen und neue Möglichkeiten zu entdecken führte Sr. M. Sophia anhand folgender Punkte aus:
- Selbstwirksamkeit versus Ohnmachtserleben
Das mir mögliche tun
- Beziehungsqualität versus Verbundenheitsverlust
Ins Miteinander investieren
- Unsicherheitskompetenz versus Zukunftsangst
Mich hoffnungsvoll oben festmachen
Niemand braucht und niemand kann die Welt allein verändern. Doch etwas kann jede tun: Täglich neu einen kleinen Stein ins Wasser werfen, damit er Kreise zieht. Und wenn jede das an dem Platz, an dem sie steht, tut, wird es deutliche Wellenbewegungen – Segenskreise – geben.
Eine Aufstellkarte, die jede Teilnehmerin mit nach Hause nehmen konnte, will an kleine Punkte erinnern, die ganz sicher Kreise ziehen werden:

- im Regen tanzen
- freundlich reagieren
- kreative Lösungen finden
- flexibel sein
- auf Gottes Liebe vertrauen
- barmherzig sein
- mutig handeln
- authentisch sein
- wertschätzend denken