Schönstatt Würzburg
"Er kam hinzu und ging mit ihnen" –

Pfingsten damals - Pfingsten heute –

Es war der 20. November 1966 als Pater Josef Kentenich die Würzburger Marienhöhe besuchte und dort bis zum 26. November blieb. Zum 50. Jahrestag dieses denkwürdigen Ereignisses veranstaltete die Würzburger Schönstattfamilie einen Begegnungstag um sich zu erinnern, um auf Spurensuche zu gehen und nach vorne zu blicken.

Zu einem verlängerten Wochenende hatte die Familienbewegung aus Würzburg Ehepaare ins Schönstattzentrum „Kleines Paradies“ nach Heiligenstadt ins Eichsfeld eingeladen um auch für die Generation „dazwischen“ ein neues Angebot auszuprobieren. Als Herbsttage mit Kultur & Geist waren die gemeinsamen Tage ausgeschrieben und sollten eine gesunde Mischung aus Erholungsurlaub, kulturellen Erlebnissen und spiritueller Freizeit sein. Diese Ansprüche wurden nach Aussage aller Teilnehmer bei der Reflexion voll und ganz erfüllt.

„Weil du mein Schatz bist!“ – Am Sonntag, 17. Juli 2016 erlebten 49 Mütter und Kinder auf der Marienhöhe einen Som-mertag, der ganz von dem Motto „Weil du mein Schatz bist!“ geprägt war.

Statt Brexit ein heftiges Mixit beim Würzburger Familiencamp – „Raus ins Leben“ so lautete das Motto des diesjährigen Familiencamps auf der Würzburger Marienhöhe. Dass die Briten einige Tage vorher über das „Raus aus Europa“ abgestimmt hatten, konnten die Verantwortlichen der Familienbewegung in der Vorbereitungsphase noch nicht einmal ahnen. Diese aktuellen politischen Themen wurden am gemeinsamen Wochenende inhaltlich aber auch sehr spielerisch aufgegriffen. Auch Erziehungsfragen und spirituelle Momente kamen wie immer nicht zu kurz.

Große Seifenblasen beim Paarcheck – Auch in diesem Jahr war die Schönstattbewegung wieder beim internationalen Kiliani-Familiensonntag im Innenhof des Würzburger Kilianeums vertreten.Auf dem Stoppschild vor dem gemeinsamen Stand von Familienbewegung und Akademie für Ehe und Familie wurde zum Paarcheck eingeladen.

Beitrag der Marienhöhe für Räume zum Leben – Alles drehte sich um Räume beim diesjährigen Kapellchenfest auf der Marienhöhe – und das sowohl konkret spür- und erlebbar als auch im übertragenen Sinn.So eröffnete Präses Achim Wenzel seine Predigt im Festgottesdienst mit dem Slogan eines Architektenbüros: „Basis aller Existenz ist Raum....“ Mit diesen nicht gerade leicht verständlichen Worten ging er auf die Bedeutung von Lebensräumen für die Menschen ein, in denen Sicherheit, Liebe und Barmherzigkeit zu finden sind. Diesen wertvollen Schutzraum sollte nach den Worten von Papst Franziskus die Kirche anbieten, denn nach seiner Vorstellung müssten dort wo Christen beisammen sind auch Oasen der Barmherzigkeit spürbar sein. Auch das Heiligtum auf der Marienhöhe könnte aus Sicht des Präses als ein solcher Raum der Barmherzigkeit zur Verfügung gestellt werden.

„Du bist ein Königskind“, das prägte sich den Kindern die vom 23.-25. Mai bei der Tagung für Großeltern mit ihren Enkelkindern auf der Marienhöhe waren, tief ein.Obwohl das Wetter alles andere als „königlich“ war herrschte eine gute Stimmung bei den 9 Omas und 1 Opa mit 18 Enkelkindern.

„Pfingsten – worum geht es da eigentlich?“ Diese Frage bekommen die Besucher am Vorabend des Pfingstfestes zu Beginn eines sehr besonderen Gottesdienstes im voll besetzten Seminarraum auf der Marienhöhe gestellt. Dicht gedrängt sitzen dort am frühen Samstagabend Jung und Alt zusammen. Schummriges Licht im Raum, die Rollos sind herunter gelassen – warum weiß noch keiner. In den Seminarraum musste man ausweichen weil der Saal besetzt war und das Heiligtum viel zu klein war für die vielen interessierten Teilnehmer, die selbst erfahren wollten, was es mit dem Fire Abend auf der Marienhöhe auf sich hat.

­