Schönstatt Würzburg
Adventswochenenden 2014 für Familien sind gestartet!Ein ruhiger Einstieg in den Advent sollte es werden – herauskamen zahlreiche Sternstunden auf der Marienhöhe. Kein Wunder, denn mit dem Motto „Sternstunden" waren schließlich die beiden Wochenenden der Würzburger Familienbewegung in diesem Jahr überschrieben.

Gleich beim Einstieg konnten sich die Ehepaare darüber austauschen, welche Sternstunden sie in jüngster Zeit erlebt und was einem Sternstunden geradezu verhagelt hatte. Am nächsten Morgen lagen dann fünf große gelbe Sterne in der Mitte und Schwester Louise lud die Paare zu einer Entdeckungsreise ein. Nacheinander stellte sie dar, welche Sternstunden im Leben der Ehepaare möglich sind und erläuterte diese anhand von zahlreichen Beispielen aus ihrer jahrelangen Familienarbeit. Vom Kennenlernen, über die Hochzeit, den Kindern und dem Verwurzeln am Ort bis zu den Nebeln des Alltags – überall kann es funkeln und es ist dabei mehr als einfach nur zu sagen „Glück gehabt". Dann hieß es Fernrohr auspacken für die Paare und sich selbst auf den Erinnerungsweg machen. Herauskamen eine Fülle von Sternstunden, die vom gemeinsamen Segelurlaub bis zu unvergesslichen Stunden mit dem eigenen Kind reichten.

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Nach diesem persönlichen Weg war das Basteln dran. Natürlich passend, einen Stern mit vielen Perlen – den Sternstunden - die man sich in dieser kreativen Phase erzählen konnte. Dann ging es hinaus ins Freie, dort wo eben die Dunkelheit einsetzte. Dick eingemummt machte sich die Gruppe auf dem Weg und kreuzte diesmal die Sternstunden eines ganz besonderen Paares: Maria und Josef. Mit modernen Bildern an den einzelnen Stationen erhielt deren Weg einen sehr aktuellen Bezug. Nach Josefs Traum heißt es da „Gott lässt Freiheit, er zwingt uns Menschen nicht. Er lädt uns ein und wartet auf unser vertrauendes Ja. So war es bei Maria, so war es bei Josef und so ist es auch in unserem Leben...". Ein wenig konnten sich die Teilnehmer dann beim Abendessen aufwärmen ehe es schon wieder hinaus in die Nacht ging. Vor dem Heiligtum loderte ein Feuer und war diesmal der Einstieg in den bunten Adventsabend. Der Ursprung adventlicher Bräuche wurde am wärmenden Feuer erschlossen, ehe schließlich drinnen bei Punsch und Lebkuchen der Abend ausklang. Aber nicht bevor ein bildreicher Jahresrückblick an die Höhepunkte des Jahres für die Familienbewegung erinnerte und ein Sternenquiz allerhand Wissen und Raten zu den Himmelskörpern abverlangte. Und natürlich durfte auch der traditionelle Höhepunkt nicht fehlen: Weihnachtliche Mundart-G´schichtli von Pfarrer Rügamer, die wie immer alle erfreuten.

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Am Sonntag setzten sich die Sternstunden dann fort. Im Gottesdienst mit Domvikar Paul Weismantel stellte er Gegenentwürfe fürs die adventliche Zeit vor und riet dabei auch die drei „L" zu pflegen, nämlich leise, langsam und liebevoll zu sein. Um die Sternstunde für alle Schönstätter in diesem Jahr ging es dann ganz zum Schluss: Der Feier des große 100-jährigen Jubiläums in Schönstatt und Rom. Eingerahmt in Impressionen, Symbolen und Liedern waren alle Teilnehmer auch eingeladen kurz darüber nachzudenken, was z. B. Heiligtum aktuell für jeden bedeutet, was man der Gottesmutter noch im Jubeljahr zu sagen habe und schließlich, welchen Beitrag man für die kommenden 100 Jahre leisten wolle. So entstand ein angedeutetes Heiligtum mit beschriebenen bunten Bausteinen über die einzelnen Beiträge.

So gingen die Sternstunden beim ersten Adventswochenende der Familienbewegung auf der Marienhöhe zu Ende und werden schon am folgenden Wochenende an gleicher Stelle fortgesetzt.

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Wolfgang Fella

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