Schönstatt Würzburg
Es war wie damals ... – „Es war wie damals als unser Gründer am 20.November 1966 die Marienhöhe besuchte“, so der Kommentar einer Frau, die am Sonntag beim Empfang des Vatersymbols im Schönstattzentrum Würzburg, auf der Marienhöhe war.

Am 16. Februar 2014 fährt das Auto von Friedrichroda pünktlich um 13.53 auf unserGelände und bringt uns den „Vater“. Trotz Sonntagnachmittag sind über 30 Schönstätter aus allen Generationen und verschiedenen Gemeinschaften beim und im Heiligtum versammelt, um ihn im Symbol desVaterauges willkommen zu heißen. Das Glöckchen des Kapellchensläutet, als Sr. Margrit aus Friedrichroda den „Schatz“ an Sr. Annetraud übergibt, die das Symbol dann ins Heiligtum trägt. Mit Wort und Lied begrüßen wir den Vater in unserer Mitte. Jeder derAnwesenden hat die Möglichkeit zu einer persönlichen Begegnungwährend das Vatersymbol durch die Reihen gegeben wird. Einige Schönstattmütter, die nach ihrem Treffen extra noch die Zeitinvestiert haben und zum Empfang dageblieben sind, bringen am Endeder kleinen Feier ihre Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck: „Jetzt sind wir richtig froh, dass wir diese Stunde noch erleben durften, schade, dass nicht alle diese Begegnung erlebt haben.“ Junge Frauenaus der MJF haben ihr geplantes Treffen vorverlegt, um bei derBegrüßung dabei sein zu können. Nach der Feier sind sie auch dieersten, die das kostbare Symbol in ihrer Mitte haben können. Sie spüren bei ihrem Treffen den Blick des Vaters, der sie gerade jetztin ihrer Situation anschaut.

Begegnung ist das Wort der kommenden Tage. Am Montag und Dienstag fährt Sr. Karin-Mariavormittags mit dem Auto zu verschiedenen Personen aus unserer Bewegung, die wegen Krankheit oder aufgrund des Alters nicht mehr zum Heiligtum kommen können. Sie sind sehr bewegt, dass das Vatersymbol zu ihnen kommt und ihr Hausheiligtum besucht.

Montagnachmittag ist das Heiligtum wieder voll. Während einer gestalteten Anbetungszeit begegnen wir Jesus Christus und lassen seine kindliche Liebe zum Vater in unsereHerzen einströmen. Dies mal dauert die persönliche Begegnung sehr lange, wir lassen uns diese Zeit ganz bewusst. Nur die Gottesmutterund der Vater wissen, was in den Momenten des Blickkontaktes an Dank, Sehnsucht, Bitte und Schmerz aus den Herzen der Einzelnen aufsteigt.Die Atmosphäre, wie sie unzählige Menschen in der Begegnung mit unserem Gründer zu seinen Lebzeiten erfahren haben, ist im Mitgründerheiligtum zum Greifen nahe.

Nach dieser Begegnungsfeier im Heiligtum sind alle eingeladen, sich in der Cafeteria zu stärken,bevor sie dann in einer Power-Point-Präsentation die Geschichte und Bedeutung des Vatersymbols für das Urheiligtum aufnehmen können.Herz und Geist sind erfüllt. Deshalb tut es gut, einfach in Stille noch einmal ins Heiligtum zu gehen oder auch einen Besuch im Gründerzimmer (der Raum in dem Pater Kentenich bei seinem Besuch vom 20.-26. November 1966 gewohnt hat) zu machen. Das Vatersymbol geht dann noch in die Besprechung einer kleinen Gruppe, die sich Gedanken macht über die Gestaltung unserer neuen Homepage.

Für die Schwestern, die im Schönstattzentrum leben, ist es eine große Freude das Vatersymbol für eine Zeit bei sich haben zu können, auch in der Nacht findet esdort eine „Herberge“.

Der Bündnistag, an dem wir als Schönstattfamilie am Abend bei der Bündnismesse gemeinsam unser Liebesbündnis erneuern, steht unter dem Zeichen des Vaterauges.Unser Vater und Gründer und sein Geschenk an die Schönstattfamilie,das Vatersymbol, stehen im Mittelpunkt dieser Feier. Zwei Worte ausder Heiligen Schrift unterstreichen die Bedeutung des Vaterauges: "Gott, der nach mir schaut“ aus dem Buch Genesis und das Wort der Gottesmutter in ihrem Magnifikat: „Auf die Niedrigkeit seiner Magdhat er geschaut“. Unter dem Liebesblick des Vaters erneuern wirunser Liebesbündnis und begleiten das Vatersymbol nach der Feier inProzession ins Heiligtum. Dabei wählen wir bewusst den Weg durch dasHaus, den Pater Kentenich 1966 bei seinem Besuch in Würzburg auchgegangen ist. Beim Gründerzimmer hält die Prozession einen Augenblick inne.

Zur Erinnerung an den Besuch desVatersymbols sind alle eingeladen sich eine Karte mit dem Fotoaufdruck dieses Symbols schenken zu lassen. Nach dem Bündnisfeuer gibt es eine frohe Begegnung der Familie in der Cafeteria bei Teeund Gebäck. Es herrscht große Freude bei allen und manch einer ist überrascht wieder einmal jemanden zu treffen, den er schon längernicht mehr gesehen hat, weil sich doch einige auch von weiter her auf den Weg gemacht haben, um an diesem Abend dem Vatersymbol auf derMarienhöhe begegnen zu können.

Am Mittwoch, 19. Februar kommen nocheinmal einige Besucher, um das Vaterauge zu treffen, bevor es dannaufbricht nach Bamberg.

Schw. M. Annetraud

 

 

 

 

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