Schönstatt Würzburg
Das heißeste Familiencamp aller Zeiten vom 03.-05.07.2015. „Reif für die Insel“ so stand es auf der Einladung der Familienbewegung für das diesjährige Familiencamp auf der Marienhöhe. Gemeint war eine Oase weit weg von der Hektik des Alltags, in der Eltern und Kinder für ein Wochenende mal abspannen und sich erholen können. Was nicht auf der Einladung stand: die Insel sollte diesmal im tropischen Meer liegen. Ausgerechnet in den Tagen in denen im benachbarten Kitzingen deutscher Hitzerekord gemessen wurde, suchten die vielen bunten Zelte den Schatten, den die zahlreichen Bäume auf der Marienhöhe glücklicherweise bieten.Der Rasensprenger gleich neben dem Heiligtum sollte ein beliebter Treffpunkt vor allem für alle Kinder und Jugendlichen werden.
Buntes Treiben unter Palmen

Doch wer glaubte, dass nur faules Liegen in der Hängematte auf dem Programm stand der täuschte sich. Das Vorbereitungsteam hatte sich einiges ausgedacht, das im Schatten der Palmenersatz-Bäume auch gut gelang. Überall standen Tisch und Bänke auf denen gemalt, gebastelt oder gespielt wurde. Den ganzen Tag über flogen Frisbeescheiben oder Bälle umher. Nur das traditionelle Fußballspiel der Väter gegen die Kinder musste in die späteren Abendstunden verlegt werden, denn die Mahö-Arena ist leider noch nicht überdacht. Da es schon etwas abgekühlt hatte, war das Stadion so gut gefüllt wie selten und Pater Bernhard Schneider konnte zwei extrem motivierte Mannschaften aufeinander los lassen. Natürlich gewann von La-Ola-Wellen begleitet wie immer die Nachwuchsmannschaft gegen die geschmeidigen aber glücklosen Väter. So konnte man sich anschließend das Stockbrot schmecken lassen.

Keineswegs Malen nach Zahlen mit Anette

Stressmanagement und Chaos

Den Tag eingeleitet hatte ein Vortrag von Ulrike und Thomas Burkart aus Stuttgart, die über das „Wir im Getriebe der Zeit" referierten und dabei Ideen zum Stressmanagement für Ehepaare vorstellten. Anschließend konnte man sich dann entscheiden zwischen Bewegung bei „Relax in motion" mit Angi und Geli oder eher kreativ sein beim Malen unter Palmen mit Anette. Bei einem weiteren Angebot luden das Ehepaar Cura dazu ein, die gemeinsame Mitte zu finden und stellten selbst einige Stress-Vermeider in ihrem Alltag vor.

Und diesmal Gruppenbild mit Sonnenbrille

Am Nachmittag ging es dann trotz Hitze richtig rund. Bei der Chaosrallye von Mirjam und Thomas Wiedemann waren alle Gruppen gefordert auf der Marienhöhe versteckte Codes zu finden und anschließend noch lustige Aufgaben zu erledigen. So entstanden coole Sonnenbrillenfotos, wurden Fußkettchen auf die Haut gemalt oder leise gedichtet oder lautstark gesungen.

Tiefgang mit Fackellauf und Lagerfeuergeschichte

Aber neben all dem wilden Treiben war auch noch genug Zeit für ruhige oder spirituelle Momente. Abends am Lagerfeuer wenn Peter spannende Geschichten erzählte oder tagsüber Schwester Louise im Heiligtum ein besinnliches Angebot machte. Schon früh am Morgen konnte man Gottesdienst feiern oder beim nächtlichen „Fackellauf" die Anliegen für andere Menschen zum Krug vor das Heiligtum tragen. Beim abschließenden Gottesdienst vor dem Kapellchen war eine Strandlandschaft mit Paddelboot aufgebaut. So konnten die vielen Eindrücke noch einmal zusammengefasst werden und die vielstimmige Camp-Kapelle dazu den letzten Marsch blasen.

Wie hatte es im Vortrag zum Stressmanagement noch geheißen: sucht euch stressfreie Inseln. Für die Campteilnehmer aus nah und ganz fern bot die Marienhöhe an diesem Wochenende jede Menge tropisches Urlaubsinselfeeling.

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