Schönstatt Würzburg

„Es ist dein Monat, Maria“, so rufen die Besucher der Maiandacht, die sich vor dem Schönstattheiligtum auf der Marienhöhe versammelt haben, der Gottesmutter immer wieder zuMit großer Freude folgten am 1. Mai über 20 Besucherinnen und Besucher der Einladung zur Maiandacht. Aufgrund der aktuellen Situation war es von vorneherein klar, dass diese nur stattfinden kann, wenn das Wetter trocken ist. Und – es blieb trocken. Die Gottesmutter sorgte wohl selbst dafür, dass sich die Menschen versammeln können, um miteinander Gott zu loben für die Größe und Schönheit der Maienkönigin.

Da es im Moment leider auch im Freien nicht erlaubt ist, zu singen, wurden die Lieder von der CD eingespielt und teilweise von Sr. M. Renata auf der Flöte musikalisch begleitet. Und bei den Liedern, die Sr. M. Renata und Sr. M. Annetraud gemeinsam sangen, lud Sr. M. Annetraud alle Besucher ein, mit zu summen und das Herz dafür weit zu öffnen.

          Ein Höhepunkt der Maiandacht war es, als jede Besucherin und jeder Besucher eingeladen wurden, sich eine der bereitgestellten weißen Rosen zu nehmen, im Heiligtum damit vor das Bild der Gottesmutter zu treten und ihr die Rose dann zu schenken. Diese persönliche Begegnung war für die Einzelnen sehr berührend gewesen. Darüber hinaus gab es auch solche Echos wie: „Mir kamen dabei die Tränen“, oder „Das war ein ganz ergreifender Moment.“

Schließlich kann es als ein liebevolles Zeichen des lieben Gottes gedeutet werden, dass beim Segensgebet, das Sr. M. Annetraud sprach, ein paar Regentropfen als „Weihwasser“ zu spüren waren.

Im Anschluss an die Andacht konnte sich diejenigen, die wollten, einen Kaffee „To go“ in der Cafeteria holen, um die Begegnung gemütlich ausklingen zu lassen.

 

Text und Bild: Sr. M. Annetraud

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