Schönstatt Würzburg
Am Samstag, 23. April war der erste „Marienhöhetag" angesagt. Da an diesem Tag unser Heiligtum auf Hochglanz gebracht werden sollte, begann dieser Tag bereits am Freitag in der Früh. Pünktlich um 9 Uhr standen 4 Männer bereit, die mit Herrn Világhy zusammen Hand anlegten. Zuerst musste das Zelt aufgebaut werden, damit die Bänke und Eckschränkchen vor dem Regen, der zu erwarten war, geschützt waren. Nachdem dann das Heiligtum ausgeräumt, der Altar abgedeckt, der Boden mit Malerflies ausgelegt war, wurde ein Gerüst ins Kapellchen gebracht.

Nun konnte die „staubige Arbeit“ beginnen: Die Wände mussten mit einem Radierschwamm abgerieben werden. Alle fünf Helfer waren mit Mundschutz und Schutzbrillen ausgerüstet, um sich vor dem Feinstaub zu schützen, der den Raum erfüllte, obwohl mit einem Partikelstaubsauer immer wieder der Boden und auch die Wand abgesaugt wurde. Mit Stolz konnten die „staubigen Brüder“ am Nachmittag ihr Werk begutachten und sich über die weißen Wände freuen.

Am Samstag kam dann – wieder pünktlich um 9 Uhr – der „Putztrupp“: 2 Männer und 3 Frauen. Der Feinstaub, der sich in jede Ritze vom Altar bis zu den Fensterrahmen verteilt hatte, musste nun sogfältig abgewischt, die Bänke mit Pflegemittel  behandelt werden. An diesem Tag regnete es in Strömen, aber  das konnte nichts nehmen von der Freude und dem Engagement, auch wenn die Helfer selbst bei den kurzen Wegen vom Heiligtum ins Haus nass wurden. Die Mädchen, die beim Frühjahrstreffen auf der MaHö waren, halfen mit Begeisterung beim Polieren der Kerzenleuchter.

Nach und nach konnten die einzelnen Gegenstände – geschützt unter einem  Regenschirm – wieder ins Heiligtum getragen werden. Da der Fußboden erst am Samstagabend eingepflegt wurde,  konnten am Sonntagmorgen die Teppiche wieder aufgerollt und die Bänke in Reih und Glied aufgestellt werden. Nun war der „Marienhöhetag“ zu Ende und die MJF konnte als erste Gruppe mit dem Morgengebet das frisch geputzte Heiligtum wieder bevölkerten.

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