Schönstatt Würzburg

Auszeit für Seele und Geist

Zum zweiten Mal schon lud Schönstatt-Pater Markus Thomm im Würzburger Schönstattzentrum zum schweigenden Dialog mit Gott. Und aus unterschiedlichen Ecken Deutschlands kamen auch diesmal wieder die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um sich mit ihm und in dieser Gemeinschaft auf den kontemplativen Weg zu machen.

Der Tag beginnt mit christlichem Körpergebet ehe es nach dem Frühstück zum Sitzen geht. Ein kurzer Impuls, Anleitung und schon kann es losgehen und jede und jeder ist nur bei sich. Beim Atmen, beim gedanklichen Loslassen und bei der Ruhe im lichtdurchfluteten Meditationszimmer. 

Die Gottesdienste am Abend jedes Mal ein Feuerwerk neuer Gedanken und Eindrücke – so voller Impulse, dass es mancher Spaziergänge bedarf um alles setzen zu lassen. 

Auch für mich nicht das erste Mal, aber doch wie jedes Mal neu und einzigartig. Und als ich mich schließlich ein wenig in Meditations-Routine wähnte, da hat es mich doch wieder „kalt erwischt“ und durch eine intensive und tiefe Zeit geführt, für die ich sehr dankbar bin.

Ich bin nicht der Einzige, der am Ende reich beschenkt die Heimreise antritt. Mit im Gepäck ein Text, der mich sehr bewegt hat, der mich begleiten wird und der auch etwas wiederspiegelt von der Atmosphäre dieser besonderen Exerzitien-Tage auf der Marienhöhe. 

 

Text und Bild: Wolfgang Fella

 

Was ist die wichtigste Stunde im Leben eines Menschen?

Was ist der wichtigste Mensch, der uns begegnen kann?

Was ist das notwendigste Werk?

Die wichtigste Stunde des Menschen ist immer die Gegenwart!

Der wichtigste Mensch, der uns in unserem Leben begegnen kann, ist immer derjenige, der mir gerade gegenübersteht.

Das notwendigste Werk aber ist immer die Liebe.

Meister Eckhart

 

­