Schönstatt Würzburg
Pilgerwanderung macht Station in der Rhön – Angesichts des anstehenden Jubiläums der Grenzöffnung vor 30 Jahren sind Pilgergruppen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze unterwegs, deren Pilgerwanderung unter dem Motto „Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ steht. Aus der Rhön berichtet das Ehepaar Clement von der Familienbewegung, die bei der Organisation einer Zwischenstation mitgewirkt hat.

Seit dem 3. Oktober ist die Pilgergruppe mit über 30 Teilnehmern aus ganz Deutschland (manche sogar aus Afrika oder Südamerika) unterwegs. Zehn zumeist evangelisch ausgerichtete Organisationen hatten dazu aufgerufen. Auf ihrem Weg wechseln sie bewusst immer wieder hin und her über die ehemalige Zonengrenze. Als sie in der Nähe des ehemaligen Grenzübergangspunkts in Eußenhausen sind, führen Johanna und Manfred Clement aus Stockheim sie hinauf zur Gedenkstätte auf die Schanz. Dort sind mittlerweile viele Stelen und Skulpturen entstanden, die an die Themen Teilung, Flucht und Wiedervereinigung erinnern sollen. Unweit davon steht ein Gedenkstock den Mitglieder der Schönstattbewegung aus der Diözese Würzburg und Erfurt damals aus Dankbarkeit über die Wiedervereinigung errichtet hatten. Ein guter Punkt für die Gruppe um hier auf ihrer besonderen Pilgerwanderung eine Andacht zu halten. Anschließend bezog die Pilgerschar dann Quartier im Pfarrheim der katholischen Pfarrgemeinde in Mellrichstadt. Am nächsten Tag sollte es dann weiter nach Hilders in Hessen gehen.

 

Den vollständige Bericht aus dem Streutal Journal kann man hier nachlesen.

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