Schönstatt Würzburg
Eigentlich zum letzten Mal… – Es sollte eigentlich die letzte Sitzung des Würzburger Diözesanfamilienrats (DFR) auf der Marienhöhe werden, denn das neue Generalstatut der Schönstattbewegung sieht hierfür eine neue Struktur vor. Doch bei seinem aktuellen Treffen kam es noch nicht zur Entscheidung über eine neue Diözesanleitung und einen neuen Diözesanleiter. Deshalb wurde die Entscheidung einstimmig auf ein neues Treffen im Mai verschoben.

Beim Einstieg im Heiligtum wurde angesichts der Veränderungen in der diözesanen Schönstattfamilie um den nötigen Geist und den Mut für die zukünftigen Aufgaben gebetet. Um die Zukunft ging es dann auch gleich bei der ersten Gesprächsrunde. Ausführlich wurde der Zukunftstag im November 2018 reflektiert, der im Kreis weitgehend sehr positiv beurteilt wurde. Spürbar wurde dabei auch, dass momentan eine Menge los ist rund um die Marienhöhe – nicht zuletzt auch ausgelöst durch diesen Zukunftstag. Eine Gruppe kümmert sich um die Umgestaltung des Bewegungsgartens und plant hierzu sogar eine sogenannte Crowdfunding-Aktion. Daneben werden Überlegungen angestellt zu einem Glaubenskurs auf der Marienhöhe und wieder eine andere Gruppe möchte „eine Stunde für mich“ als neues erholsames Sonntagabendelement im Heiligtum anbieten. Der „Kultur-AK“ ist mitten in den Planungen für eine erste Reihe „Kultur am Heiligtum“ und eine andere Projektgruppe plant, wie das Schönstattzentrum zukunftsfähig gemacht werden kann. Und schließlich gibt es auch noch ein Team „Miteinander“, das schon eine Fortsetzung des Zukunftstags fest im Blick hat. Dieser findet nun am 15.09.2019 auf der Marienhöhe statt.

Bevor dann die neue Struktur der Schönstattbewegung im Mittelpunkt stand, blickte OStR Achim Wenzel, der bisherige Präses der Würzburger Schönstattbewegung auf seine zurückliegende 6-jährige Amtszeit zurück. An einige der Höhepunkte während dieser Zeitspanne erinnerte er und nannte dabei u.a. zwei Musicals, die Krönungserneuerung und natürlich die 100-Jahrfeier in Schönstatt. In dieser Zeit habe er die Gliederungen sehr aktiv und innovativ – bisweilen aber auch einmal resignativ erlebt. Sehr erfreulich sei es aus seiner Sicht, dass sich in all den Jahren das Nebeneinander zu vielmehr Miteinander hin entwickelt habe. Abschließend wünschte er sich, dass die Impulse aus dem Zukunftstag anhalten, dass das Miteinander in der Schönstattbewegung solidarisch noch weiter ausgebaut werde und man eine realistische Vision für die Marienhöhe und die diözesane Bewegung entwickeln werde.

Dann war Sr. Renata M. Zürrlein an der Reihe und erklärte den anwesenden Vertretern aus den unterschiedlichen Gliederungen die Hintergründe für die neue Generalstatuten der Schönstattbewegung, die momentan umgesetzt werden. Um hier alles besser zu verstehen, war auch ein Blick auf die Struktur der Schönstattbewegung insgesamt hilfreich, um schließlich auf die Unterschiede zwischen dem bisherigen DFR und der neuen Diözesanleitung detailliert einzugehen. Sie erläuterte abschließend die Aufgaben der Diözesanleitung und die künftige Zusammensetzung des neuen Leitungsgremiums, dem der Diözesanleiter und nicht mehr ein Präses voransteht. Wer das für die Diözese Würzburg künftig sein wird, diese Entscheidung soll nun möglichst einstimmig am 22.05.2019 auf der Marienhöhe fallen.

 

Wolfgang Fella

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