Schönstatt Würzburg
Ein Tag für Kommunionkinder und Eltern auf der Marienhöhe – So viele Anmeldungen wie schon lange nicht mehr, gingen bei den Verantwortlichen unserer Würzburger Familienbewegung für den diesjährigen Tag für Familien mit Kommunionkindern ein. Gemeinsam mit den Frauen und Müttern wurde er auch diesmal von einem eingespielten Team auf der Marienhöhe organisiert und durchgeführt. Damit man für das kommende Fest in der Gemeinde auch tatsächlich in der Familie gerüstet ist, ging es aber weniger um organisatorische Dinge und religiöses Faktenwissen, sondern vielmehr um die tiefere Bedeutung für das Kommunionkind und seine Eltern.

Du bist einmalig

Zunächst galt es einmal festzustellen, woher die einzelnen Familien mit einer großen Schar an Geschwistern herkamen. Ausgerüstet mit Orts- und Namensschildern konnten sich alle erstmal vorstellen. Dann war ein wenig Durchmischen angesagt und bei zwei „Eisbrecher-Spielen“ ging es im großen Saal schon mal rund. Edelsteine mussten sich finden – passend zur großen Schatzkiste in der Mitte des Raumes. Dann sollte es einmalig werden, denn in einer Geschichte wurde deutlich, wie wertvoll jedes einzelne Kommunionkind doch ist. Um dies zu unterstreichen waren die Eltern dann gefordert, auf Edelstein-Kärtchen gute Eigenschaften zu schreiben, die sie in ihrem Kind finden und schätzen. Das Ganze wanderte dann in eine kleine Schatztruhe, die jede Familie bekam und die sich im Laufe des Tages noch weiter mit wertvollen Dingen füllen sollte.

 Zwischen Geheimstift und VIP-Sein

In der nächsten Runde ging es gemeinsam auf Schatzsuche im Haus. An drei Stationen wurde gerätselt oder auch einmal in unterschiedlicher Form die Perspektive gewechselt. Dann waren geheime Aufträge zu lösen. Väter, Mütter und Kinder jeweils getrennt, konnten das nur mit Hilfe eines Geheim-Leuchtstifts. Nach so viel Anstrengung durften sich die Eltern zurückziehen und mehr erfahren über Wertschätzung und wie man die Stärken des eigenen Kindes ausbauen kann und nicht ständig um Defizite kreist. Für die Kommunionkinder bestand dagegen die Möglichkeit, mal richtig bedeutsam zu werden. Als VIP konnten sie sich als Prinzessin, Musiker, Fußballstar oder Astronaut verkleiden. Dass eine derartige Verkleidung in der Beziehung zu Jesus nicht erforderlich ist, das wird schließlich im nächsten Schritt erfahrbar. Mit dem Lied „Weil ich einzigartig bin“ geht es weiter im Kapellchen und dazu ein paar Gedanken zu dem, was im Tabernakel meist verborgen ist.

 vergrößernGeheimschriftleser aktiv Wolfgang Fella vergrößernEdelstein-Eigenschaften auf Edelstein-Kärtchen Wolfgang Fella  vergrößernPerspektivwechsel mit Spiegel Wolfgang Fella   vergrößernRätseln kreuz und quer Wolfgang Fella vergrößernGeheime Botschaften auf der Spur Wolfgang Fella   vergrößernMit Schatzsuchern im Gespräch Wolfgang Fella  vergrößernBuntes Treiben vor dem Heiligtum Wolfgang Fella vergrößernTabernakel im Blick Wolfgang Fella  vergrößernSpiritueller Austausch Wolfgang Fella   vergrößernLebendiges Evangelium gespielt Wolfgang Fella  vergrößernSchatzkistensammlung Wolfgang Fella vergrößernUm den Altar versammelt Wolfgang Fella 

 

 Kinderschar um den Altar

Nach der Mittagspause warteten getrennte Angebote auf die Mütter, die Väter und die Kommunionkinder. Während die Mütter von Sr. Renata M. Zürrlein einen Impuls erhielten, standen bei Pfarrer Thomas Eschenbacher zwei Whiskey-Flaschen auf dem Tisch. Zugang zu Gott und der Welt sollte das bei den Männern ermöglichen und dazu noch einiges Fachwissen und Länderkunde von Schottland vermitteln. Derweil sind die Kinder mit Christiane Roth und Jutta Fella mit dem Evangelium des abschließenden Gottesdienstes beschäftigt, das sie spielerisch darstellen wollten. So war das anschließende Evangelium von Jesus, der die Kinder zu sich ruft, auch sichtbar im Altarraum, in dem sich eine bunte Kinderschar bewegte. Nach der Möglichkeit des Einzelsegens für alle Familien konnte man den gemeinsamen Tag gemütlich bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. Wertvolle Zeit, die Kinder und Eltern bewusst wertvoller machen wollte, ging zu Ende.

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Bericht und Fotos: Wolfgang Fella

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