In diesem Jahr hatte das Gartenfest eine besondere Note, denn wir feierten den 100. Geburtstag unserer Marienschwestern. Eine wunderbare Geburtstagstorte prangte neben dem Heiligtum. Viele Helferinnen hatten dafür gesorgt, dass für jeden der mindestens 340 Gäste ein Stück zum Genießen bereitstand. Nach der Begrüßung durch Wolfgang Fella erklärten Franz Heinrich und Sr. M. Aenn, was es mit dem besonderen Fest auf sich hat.
Der Dank für 100 Jahre und für alles, was uns Gott im vergangenen Jahr geschenkt hat, fand seinen Ausdruck in der heiligen Messe, die Pfarrer Rettinger mit uns feierte.
Die Heidingsfelder Blaskapelle unterstützte unseren Gesang mit zünftiger Musik, die wir auch während des Mittagessens und danach noch genießen durften. Zum Festcharakter trug auch die Volkstanzgruppe aus Kürnach bei.
Für die Kinder gab es während der Predigt ein Extraangebot. Sr. M. Renata erzählte eine Geschichte, die ihnen vermittelte, dass es nicht nur verschiedene Tiere gibt, sondern dass jeder Mensch als Unikat von Gott geliebt ist.
Viele bunte Kräuter umrankten den Altar. Wie es traditionell vor dem Fest Mariä Himmelfahrt üblich ist, wurden sie am Schluss der heiligen Messe gesegnet und am Nachmittag zu Kräuterbüscheln gebunden.
Nach dem Mittagessen gab es außerdem noch ein vielfältiges Programm: Videos aus dem Leben der Marienschwestern, Sr. M. Bianca erzählte von ihrem Berufungsweg, und verschiedene Spiele gaben Aufschluss darüber, aus welchen Ländern Marienschwestern kommen, welche Berufe sie haben und was sie bewirken wollen.
Das Glücksrad zugunsten verschiedener Projekte auf der Marienhöhe fand großen Anklang. Außerdem lud ein Jubipreisrätsel dazu ein, zu schätzen, wie groß die drei Marienschwestern auf der Marienhöhe sind, wenn man sie übereinanderstellt. Carsten Öder und Ruth Götz haben richtig geraten: 4,91 m. Herzlichen Glückwunsch!
Wie im vergangenen Jahr war auch wieder der Schlepperverein von Kürnach anwesend und lud zum Staunen der besonderen Traktoren ein.
Großen Anklang fand der Gesang im Heiligtum mit Gertraud Wackerbauer.
Mit einem Marienlob, bei dem die Pilgerheiligtümer gesegnet und ausgesandt wurden, fand unser familienhaftes Fest einen besinnlichen und frohen Abschluss.
Einige Besucher wurden gefragt, was für sie das Highlight des Tages war. Sie nannten vor allem die vielen Begegnungen und das frohe, familiäre Zusammensein. Auch die Blasmusik wurde noch einmal dankbar hervorgehoben.
Viele Helfer trugen dazu bei, dass das Fest trotz der Hitze gelingen konnte. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt besonders Sr. M. Anne, ihrem fleißigen Team hinter den Theken und in der Spülküche sowie allen, die zum Fest an irgendeiner Stelle mitgeholfen haben!












